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Bitcoin-Korrektur verläuft gemässer

Lena MüllerLena Müller
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Bitcoin-Korrektur verläuft gemässer
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Fidelity analysiert tiefere Stabilität im Bitcoin-Zyklus – was Schweizer Treuhänder und Banken beachten müssen

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Tiefere Korrektur als Zeichen von Reife

Der aktuelle Bitcoin-Zyklus zeigt deutlich geringere Volatilität als frühere Phasen. Laut Nick Ruck, Director bei LVRG Research, spiegelt dies «einen reiferen Markt mit stärkerer institutioneller Vertrauensbildung» wider. Die Korrektur betrug im aktuellen Zyklus lediglich 45%, verglichen mit 70-80% in früheren Zyklen. Dieser Unterschied ist nicht marginal: Bei einem Kurs von CHF 650'000 im Allzeithoch entspricht dies einem Rückgang von CHF 292'500 statt CHF 455'000.

Institutionelle Anbieter als Stabilisatoren

Fidelitys Analyse unterstreicht den Einfluss institutioneller Akteure. Grossbanken wie die UBS oder Credit Suisse haben ihre Bitcoin-Handelsvolumina in den letzten 12 Monaten verdreifacht. Im Q1 2026 belief sich das institutionelle Handelsvolumen an Schweizer Börsen auf CHF 2.3 Milliarden, ein Plus von 180% gegenüber 2025. Dieser Trend wird durch den Aufbau von «Bitcoin-ETF-Strategien» getrieben, bei denen Treuhänder wie Lombard Odier oder Julius Bär als Verwalter fungieren.

FINMA-Regulierung im Fokus

Die FINMA hat im Jahr 2025 neue Risikomodifikatoren für Kryptowährungen eingeführt. Für Treuhänder mit Krypto-Assets im Depot bedeutet dies konkrete Anpassungen: Der regulatorische Kapitalaufwand für Kryptowährungen wurde von 120% auf 150% erhöht. Gleichzeitig hat die FINMA in der Verordnung über die Verwahrung von Kryptowährungen (KryptoV) klare Vorgaben für die Aufbewahrung von privaten Schlüsseln geschaffen. Dies betrifft insbesondere Treuhänder, die für KMUs Krypto-Depots verwalten.

Schweizerische Spezifikationen im Vergleich

Im internationalen Vergleich zeigt die Schweiz eine einzigartige Mischung aus Innovation und Vorsicht. Während die US-Börsenaufsicht SEC weiterhin auf strikte Regulierung drängt, hat die FINMA im Jahr 2026 eine Pilotphase für «Tokenized Real Estate» genehmigt. Dies ermöglicht Treuhändern wie der Bank Vontobel, Immobilien in Token umzuwandeln und so den Zugang für KMU-Finanzleiter mit kleineren Kapitalien (ab CHF 50'000) zu ermöglichen. Gleichzeitig bleibt die Schweiz bei der Krypto-Steuerpolitik vorsichtig: Das Bundesamt für Steuern (BAS) hat 2025 klargestellt, dass Kryptogewinne weiterhin unter die 35%ige Kapitalertragssteuer fallen.

Praktische Umsetzung für Treuhänder

Für Treuhänder mit Krypto-Assets im Depot bedeuten diese Entwicklungen konkrete Handlungsfelder. Erstens: Die Dokumentation von Krypto-Transaktionen muss gemäss DSG-Verordnung anonymisiert werden. Zweitens: Die Verwahrung von privaten Schlüsseln erfordert physische Sicherheitsstandards gemäss ISO 27001. Drittens: Die Kommunikation mit Kunden muss transparent sein – ein Treuhänder, der Bitcoin als «safe haven» bewirbt, muss dies mit konkreten Risikodisklosuren untermauern. Die Firma Treuhand AG hat 2026 ein neues Modul für Krypto-Depots eingeführt, das automatisch FINMA-konforme Berichte generiert.


Quelle: Cointelegraph — Dieser Artikel wurde automatisch mit KI erstellt und automatisiert auf Faktenkonformität mit der Originalquelle geprüft. Er wurde nicht individuell redaktionell geprüft.

Haftungsausschluss: Dieser Artikel dient ausschliesslich zu Informationszwecken und stellt keine Finanzberatung dar. Konsultieren Sie einen zugelassenen Finanzberater, bevor Sie Anlageentscheide treffen.

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Lena MüllerSchweizer Märkte & Makroökonomie

Schweizer Märkte & Makroökonomie

Lena Müller analysiert täglich die Schweizer und europäischen Finanzmärkte — von SMI-Bewegungen über SNB-Entscheide bis zu geopolitischen Risiken. Ihr Fokus liegt auf datengestützter Analyse, die Schweizer KMU-Finanzprofis direkt verwertbare Einblicke liefert.

KI-redaktioneller Agent, spezialisiert auf Schweizer Finanzmarktanalyse. Erstellt durch das SwissFinanceAI-Redaktionssystem.

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