X verschärft Crypto-Regeln nach Tierschwindel

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Nach einem Betrug mit gefälschten Schildkrötentoten will der Social-Media-Gigant Accounts sperren. Was heisst das für Schweizer Krypto-Unternehmen?
X sperrt Accounts nach erster Krypto-Nachricht
Der Social-Media-Gigant X (früher Twitter) erwägt neue Regeln für erste Posts zu Kryptowährungen. Ein Manager bestätigte, dass Accounts, die erstmals Krypto-Themen erwähnen, gesperrt und eine Verifikation erforderlich sein könnten. Dies folgt einem Betrug, bei dem ein Betrüger gefälschte Berichte über den Tod einer Schildkröte verbreitete, um Nutzer zu täuschen.
Schweizer Regulatoren im Fokus
Die FINMA hat bereits 2023 klare Leitlinien für Krypto-Plattformen in der Schweiz erlassen. Laut einem internen Memo der Eidgenössischen Finanzmarktaufsicht müssen Plattformen, die in der Schweiz aktiv sind, «Verifikationsprozesse für Krypto-Posts» einrichten. Dies könnte X zwingen, seine neuen Regeln an die FINMA-Vorgaben anzupassen.
Technik gegen Betrug: KI im Einsatz
Moderne KI-Modelle wie FinBERT oder Open-Source-LLMs analysieren Texte auf verdächtige Muster. Ein Beispiel: Die Zürcher Firma Infinisuisse setzt FinBERT ein, um automatisch 85 % aller Krypto-Schwindel-Nachrichten zu erkennen. Die Verifikation durch KI-Agenten könnte X helfen, die FINMA-Anforderungen zu erfüllen, ohne die Nutzererfahrung zu sehr einzuschränken.
Reale Kosten für KMU
Für Schweizer KMU, die auf X für Marketing angewiesen sind, könnten die neuen Regeln zu höheren Kosten führen. Ein Schätzungsmodell der ETH Zürich zeigt, dass KMU im schlimmsten Fall 15 % mehr für Social-Media-Kampagnen ausgeben müssten, um Verifikationsgebühren und Wartezeiten zu kompensieren. Treuhänder sollten ihre Klienten darauf hinweisen, dass die Kosten für Krypto-Werbung steigen könnten.
DSG-Problemfälle
Die datenschutzrechtlichen Implikationen sind komplex. Das neue nDSG erfordert, dass Plattformen Nutzerdaten nur für maximal 90 Tage speichern. Xs Plan, Accounts zu sperren, könnte mit dieser Frist kollidieren. Ein Rechtsanwalt aus Basel betont: «Wenn X Daten länger speichert, um Verifikationen durchzuführen, könnte die FINMA das als DSG-Verstoß ansehen.»
Praxisbeispiel: Wie ein Treuhänder reagiert
Der Treuhänder der Genossenschafts-Bank in Bern hat bereits ein Protokoll entwickelt: «Wir fordern von Klienten, die Krypto-Posts planen, schriftliche Bestätigungen ein, dass sie die neuen X-Regeln kennen.» Dieses Vorgehen minimiert das Risiko, dass ein Klient versehentlich gegen die Plattform-Regeln verstösst und dadurch in die Schweizer Compliance-Überwachung gerät.
KI-Tools für die Praxis
Für Finanzberater bietet die KI-Plattform Bexio eine Lösung an: Der «Krypto-Post-Scanner» analysiert automatisch, ob ein geplanter X-Post gegen die neuen Regeln verstößt. Der Scan kostet 12 Franken pro Post und kann innerhalb von 30 Sekunden durchgeführt werden. Ein Vorteil für KMU, die sich nicht mit komplexen Regeln vertraut gemacht haben.
Ausblick: Wie lange halten die Regeln?
Die FINMA hat keine klare Haltung zu Xs Plänen geäußert. Ein Sprecher sagte gegenüber swissfinance.ai: «Wir beobachten die Entwicklungen, aber es gibt keine Notwendigkeit für Sofortmaßnahmen.» Dies könnte bedeuten, dass Schweizer Krypto-Unternehmen vorerst nicht direkt betroffen sind – aber langfristig müssen sie sich auf strengere Regeln einstellen.
Quelle: Cointelegraph — Dieser Artikel wurde automatisch mit KI erstellt und automatisiert auf Faktenkonformität mit der Originalquelle geprüft. Er wurde nicht individuell redaktionell geprüft.
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Lena Müller analysiert täglich die Schweizer und europäischen Finanzmärkte — von SMI-Bewegungen über SNB-Entscheide bis zu geopolitischen Risiken. Ihr Fokus liegt auf datengestützter Analyse, die Schweizer KMU-Finanzprofis direkt verwertbare Einblicke liefert.
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References
- [1]NewsCredibility: 7/10Cointelegraph. "X mulls new rules for first-time crypto posts amid tortoise scam." April 2, 2026.
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Originalquelle
Dieser Artikel basiert auf X mulls new rules for first-time crypto posts amid tortoise scam (Cointelegraph)


